Die Geschichte des deutschen Autoherstellers Adam Opel GmbH reicht bis in das Jahr 1862 zurück. Jedoch begann die Produktion in Rüsselsheim nicht mit Autos, sondern mit Nähmaschinen, Später spezialisierte sich das Unternehmen auf die Fahrradproduktion und entwickelte sich bis zu den 1920er Jahren zum weltweit größten Fahrradhersteller. Die Söhne des Firmengründers Adam Opel begannen 1898 mit der Herstellung von Automobilen. Das erste Modell war ein Opel-Patentwagen System Lutzmann. Die Modelle waren aber nicht konkurrenzfähig, so dass die Autoherstellung zunächst eingestellt wurde, bis man 1902 eine Kooperation mit dem französischen Hersteller Darracq einging. Seither schritt der Erfolg von Opel unaufhaltsam voran. Das Stammwerk von Opel in Rüsselsheim war 1924 das erste deutsche Werk, in dem Fließbänder zum Einsatz kamen. Neben dem Automobilbau produzierte man noch immer Fahrräder, später auch Motorräder, Lastkraftwagen und Flugzeugmotoren.
Im Jahr 1931 wurde das Unternehmen vom amerikanischen Automobilhersteller General Motors übernommen, produzierte aber weiterhin eigenständige Modelle unter dem Markennamen Opel. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte die Marke sich in Deutschland schnell zum Marktführer, bis die Absatzzahlen infolge von Ölkrise und Qualitätsproblemen im Laufe der 1980er Jahre stark zurückgingen. Nach wie vor werden Opel Fahrzeuge an vielen Standorten in der Welt produziert. Opel ist noch immer das größte europäische Standbein des Unternehmens General Motors.