Der Kraftstoffverbrauch ist nicht primär abhängig vom Typ des Fahrzeugs – viele andere Faktoren spielen hier eine Rolle. Beachtet man einige Tipps und Tricks, so kann man Benzinkosten einsparen. SpDie Preise für Sprit und Diesel sind so hoch wie nie. Umfragen zufolge ist das Sparen von Kraftstoff für nahezu alle Autofahrer zu einem ernsten Thema geworden. Dabei erschöpft sich der Spardrang nicht im Ansteuern der günstigsten Tankstelle: Viele Kfz-Besitzer haben ihr Fahrverhalten insoweit verändert, dass ihr Wagen nun weniger Kraftstoff verbraucht. So wird der Motor während der Wartephase an der Ampel abgeschaltet, die Gänge werden nicht ausgefahren und die allgemeine Geschwindigkeit wird reduziert. Insbesondere das Ausschalten des Motors während der Haltephasen kann Untersuchungen zufolge für Sprit-Ersparnisse von etwa 5 bis 15 Prozent sorgen – schon wenige Sekunden an der Ampel, am Bahnübergang oder während des Stop-and-go-Verkehrs reichen aus, um zu sparen.
Auch das frühe Hochschalten in den nächsten Gang kann sich als Methode bewähren – solange der Motor nicht beginnt zu ruckeln, stellt auch das niedertourige Fahren kein Risiko für das Auto dar. Die optimale Drehzahl für geringen Kraftstoff-Verbrauch liegt bei etwa 2.000 Umdrehungen. Nicht sinnvoll ist Experten zufolge das Warmlaufenlassen des Motors – hier wird lediglich Benzin verschwendet, Schäden durch Kaltstart können auf diese Weise jedoch nicht verhindert werden. Stattdessen sollte der Motor mit Fahrten bei niedriger Drehzahl erwärmt werden. Rund ein Viertel aller Autofahrer nutzt den Reifendruck, um Sprit einzusparen – wird dieser erhöht, so sinkt der Verbrauch. Ein Reifendruck von maximal 0,2 bar über dem empfohlenen Wert sorgt für Ersparnisse von etwa 0,2 Litern auf 100 Kilometer. Dieser Maximalwert darf nicht überschritten werden, um Beschädigungen am Material zu vermeiden.
Ebenfalls nützlich kann es sein, überflüssigen Ballast loszuwerden, denn je schwerer das Fahrzeug, desto höher ist der Verbrauch: Ein entrümpelter Kofferraum oder ein abgeschraubter Dachgepäckträger kann sich günstig auswirken. Viele Autofahrer verzichten mittlerweile auch darauf, die Klimaanlage bei voller Leistung laufen zu lassen oder andere elektrische Verbraucher an Bord des Fahrzeugs über Gebühr zu nutzen, um den Kraftstoffverbrauch zu senken. Vor allem für kurze Strecken werden zudem oft andere Verkehrsmittel genutzt. Etwa 12 Prozent der Autofahrer bilden Fahrgemeinschaften, lediglich rund sechs Prozent nutzen hingegen Alternativantriebe wie Erdgas oder Autogas. Die Einstellung zum Spritsparen ist dabei auch abhängig vom Alter: Für mehr als 10 Prozent der motorisierten Verkehrsteilnehmer unter 39 Jahren spielt der Verbrauch keine Rolle, während über 95 Prozent der Fahrer im höheren Alter sich mit dem Spritsparen auseinandersetzen.
