Das Wechselnummernschild: Top oder Flop?

28. Januar 2012, aus der Kategorie Allgemein

Wechselkennzeichen DeutschlandSeit Ende letzten Jahres ist es da: das Wechselkennzeichen. Was in den Nachbarländern Österreich und der Schweiz bei den Autofahrern für weniger Bürokratie, weniger Steuern und mehr Fahrspaß sorgt, ist in jedoch Deutschland nicht ganz so einfach.

In der Schweiz und in Österreich kann man als Kfz-Besitzer mit einem Wechselnummernschild Aufwand und Kosten einsparen, indem man nur ein Kennzeichen beantragen muss, das man je nach Fahrzeugnutzung an dem einen oder dem anderen Fahrzeug anbringt. Zudem muss man lediglich für das teurere Gefährt Steuern zahlen und auch bei der Kfz-Versicherung kommt man in den Genuss von einer Versicherungsbefreiung für das zweite, kleinere Auto. Schließlich darf man nicht beide Fahrzeuge gleichzeitig nutzen.

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Neues Jahr – neue Bestimmungen für Autofahrer

09. Januar 2012, aus der Kategorie Allgemein, Ratgeber

Kfz-Änderungen 2012Das neue Jahr hält vor allem für Autobesitzer viele Neuerungen bereit. Diese bringen glücklicherweise nicht nur Nachteile, sondern auch einige Vorteile mit sich, zum Beispiel bei der Hauptuntersuchung (HU). Bisher wurde die Laufzeit der TÜV-Plakette um die Zeitspanne der Verspätung reduziert, wenn man nicht rechtzeitig zur HU erschien. Ab April gilt jedoch: Wer zu spät beim TÜV vorbeischaut, erhält dennoch eine Plakette mit 24 Monaten Gültigkeit. Das heißt zwar nicht, dass man es riskieren sollte, mit einer abgelaufenen Plakette zu fahren, dennoch kann man so ein paar Tage „geschenkt“ bekommen.

Ebenso gibt es positive Neuigkeiten in Sachen Nummernschild. Das Wechselkennzeichen wird eingeführt und ermöglicht Kfz-Besitzern, ein Nummernschild für zwei Fahrzeuge zu nutzen. Dabei muss es sich allerdings um die gleiche Fahrzeugart handeln. So können sich zwei Pkws, zwei Motorräder oder auch zwei Wohnmobile ein Nummernschild teilen. Wichtig ist hierbei auch, dass der Fahrer einen beweglichen Teil des Nummernschildes auswechseln muss, je nachdem mit welchem Fahrzeug er unterwegs ist. So spart man bei der Kfz-Versicherung.

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Förderung der E-Autos: Steuervergünstigungen durch Gesetzesentwurf

07. Januar 2012, aus der Kategorie Allgemein

Elektroauto FörderungKurz vor dem Jahreswechsel beschenkte die Regierung Besitzer von Elektrofahrzeugen mit einer erfreulichen „Gabe“. Denn die Regierung macht Ernst bei der Förderung von Elektroautos. So sollen Autofahrer mittels Steuervergünstigungen zum Kauf der umweltbewussten Autos angeregt werden.

Bisher erhielten Besitzer von Elektrofahrzeugen für fünf Jahre eine Befreiung von der Kfz-Steuer. Nun soll die steuerliche Befreiung laut einem Referentenentwurf des Finanzministeriums auf einen Zeitraum von 10 Jahren verlängert werden. Dieser Entwurf ist Teil des „Regierungsprogramms Elektromobilität“, das bereits im Mai dieses Jahres beschlossen worden war. Demnach gilt die Steuerbefreiung für alle umweltfreundlichen Elektroautos, deren Erstzulassung zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2015 liegt. Und auch nach diesem Zeitraum können sich die Fahrer von E-Autos freuen. Die Besteuerung von Elektrofahrzeugen erfolgt dann entsprechend dem zulässigen Gesamtgewicht und sieht zudem eine Ermäßigung von 50 Prozent vor. Das dürfte vor allem die Fahrer alter Fahrzeuge zum Kauf von Elektroautos ermuntern.

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Autoversicherung: Sparen trotz steigender Prämien

09. November 2011, aus der Kategorie Allgemein

Autoversicherung PrämienZum Jahr 2012 werden viele Kfz-Versicherer ihre Prämien erhöhen – Experten rechnen mit durchschnittlich rund 5 Prozent höheren Beiträgen, in einigen Fällen könnten jedoch Verteuerungen um bis zu 30 Prozent auf die Versicherten zukommen. Besonders diejenigen, die sehr viel mit dem Auto unterwegs sind oder den Nachwuchs ihren Wagen mitbenutzen lassen, müssen mit teilweise deutlichen Erhöhungen rechnen.

Verbraucher, die von einer Beitragserhöhung betroffen sind, können sich zur Wehr setzen: Sie haben die Möglichkeit, von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Regulär können Kfz-Policen außerdem bis zum 30. November eines jeden Jahres gekündigt werden. Experten raten dazu, sich frühzeitig über die Tarife verschiedener Unternehmen zu informieren und gegebenenfalls einen Anbieterwechsel in Betracht zu ziehen – so sind oft Einsparungen von einigen Hundert Euro im Jahr möglich. Ein Wechsel kann auch umgangen werden, wenn dem aktuellen Versicherer das bessere Angebot eines Konkurrenzunternehmens vorgelegt wird: Um ihren Kundenstamm zu halten, lassen sich viele Anbieter auf Verhandlungen über die Beitragshöhe ein. Häufig wird darauf spekuliert, dass Kfz-Versicherungskunden auch Verträge aus anderen Angebotssegmenten abschließen – aus diesem Kalkül heraus kommen die Unternehmen ihren Kunden bei den Tarifen häufig entgegen.

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Autodiebstähle 2011 – Die Beliebtheitsskala der Autodiebe

14. Oktober 2011, aus der Kategorie Allgemein

Welche Fahrzeuge sind bei Dieben besonders beliebt?Es sah so gut aus im Jahr 2009. Damals war die Zahl der gestohlenen Pkws mit Kaskoversicherung erstmalig seit 16 Jahren zurückgegangen. Doch diese Statistik gehört mittlerweile der Vergangenheit an. Im Jahr 2010 wurden wieder mehr Autos gestohlen. Etwa 19.500 Autos wurden im gesamten Jahr entwendet, ein Plus von circa 7 Prozent. Zumindest von den Diebstahlzahlen der 90er-Jahre, in denen 100.000 geklaute Wagen pro Jahr keine Seltenheit waren, ist diese Zahl weit entfernt. Doch neben der Zahl der entwendeten Fahrzeuge stieg 2010 auch der Schadenaufwand für die Kfz-Versicherungen. Rund 275 Millionen Euro mussten die Autoversicherungen 2010 aufbringen. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 25 Prozent. Und auch die durchschnittliche Schadensumme stieg um etwa 10 Prozent auf rund 13.200 Euro an. Mit einem Wert von circa 0,6 pro 10.000 versicherten Pkws ist auch bei der Schadenshäufigkeit ein leichter Anstieg zu verzeichnen. 2009 lag dieser bei circa 0,5 pro 10.000 Autos.

Unverändert sind jedoch die Vorlieben der Langfinger bezüglich der Automarken. Wie im Jahr zuvor gehören VW, BMW und Audi zu den am häufigsten gestohlenen Fahrzeugen. Immer beliebter werden zudem japanische Automarken wie Toyota und Honda. Hier verdoppelte sich die Zahl der entwendeten Autos.  Dieser Trend zeigt sich auch in den am liebsten geklauten Automodellen. Besonders das Toyota-Modell Lexus RX400, Hybrid sowie das BMW-Modell M3 Coupé stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Diesen Modellen folgt der VW Caravelle T4, Multivan 2.5 TDI. Betrachtet man die einzelnen Bundesländer, zeigt sich, dass keines zu den wirklichen Gewinnern des Jahres zählt. Lediglich in Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein ist die Zahl der Diebstähle nicht gestiegen. Besonders fällt hier Nordrhein-Westfalen auf, wo ein Anstieg von rund 15 Prozent zu verzeichnen ist. Dieser Wert wird allein durch Brandenburg getoppt, wo es über 20 Prozent mehr Diebstähle gab.

Vor allem in Großstädten wurde ein Zuwachs an Autodiebstählen festgestellt. Spitzenreiter sind hier Bielefeld mit etwa 70 Prozent mehr Diebstählen und Dortmund mit über 53 Prozent Zuwachs. Gute Nachrichten gibt es hingegen für Halter von Mopeds, Mofas, Leichtkrafträdern und Campingfahrzeug. Bei diesen Fahrzeugtypen konnten Diebstahlrückgänge beobachtet werden. Diese betrugen bei Mopeds und Mofas etwa 20 Prozent. Bei Leichtkrafträdern und Campingfahrzeugen immerhin über 10 Prozent.  Doch auch wenn somit die Zahl der insgesamt entwendeten Kraftfahrzeuge um knapp 4 Prozent zurückgegangen ist, kann dies von der Schadensgesamtsumme nicht gesagt werden. Diese lag mit circa 348 Millionen Euro gut 10 Prozent über der Summe des Vorjahres.  Wirklich Aufatmen können Kraftfahrzeughalter also auch in diesem Jahr wohl nicht.