Die Ford Motor Company, in Deutschland bekannt unter dem verkürzten Namen Ford, ist ein amerikanischer Automobilhersteller mit dem Hauptsitz in Dearborn. Das Unternehmen zählt neben Volkswagen, Toyota und General Motors zu den weltweit größten Kraftfahrzeugherstellern. Gegründet wurde Ford am 16. Juni 1903 von Henry Ford in Detroit. Heute arbeiten für den amerikanischen Automobilproduzenten weltweit rund 246.000 Mitarbeiter. Geleitet wird die Ford Motor Company von dem Präsidenten Alan Mulally. Im Jahr 2008 erzielte der Pkw-Produzent einen Umsatz von etwa 146 Milliarden US-Dollar.
Die Geschichte Fords in Deutschland begann 1925. Am 18. August 1925, nur einen Tag nach Aufhebung der Einfuhrsperre für ausländische Automobile, wurde die Ford Motor Company Aktiengesellschaft in das Berliner Handelsregister eingetragen. Vorerst wurden nur einzelne Automobilteile montiert. 1939 erfolgte dann die Umfirmierung in die heute bekannten Ford-Werke. Der aktuelle Geschäftsführer ist Bernhard Mattes. Zu den deutschen Ford-Werken gehören neben Köln und Saarlouis auch die belgischen Produktionsstandorte Lommel und Genk. Außerdem ist der deutsche Hauptsitz Köln seit 1998 auch Sitz von Ford Europa.
Die Automobilmarken Lincoln, Mercury und Troller gehören neben der Hauptmarke Ford ebenfalls zu dem Unternehmen. Auch die Marken Jaguar und Land Rover waren bis 2008 ein Teil von Ford, wurden dann jedoch an die Tata-Gruppe verkauft. Das Unternehmen vertreibt unter dem Markennamen Motorcraft auch Ersatzteile.