Die französische Automobilmarke Citroën gehört zur PSA-Gruppe, ebenso wie Peugeot. Die Palette der angebotenen Fahrzeuge reicht dabei von Nutz- und Gebrauchsfahrzeugen bis hin zu Limousinen der oberen Mittelklasse. Momentan gehört zur Palette von Citroën zum Beispiel der Kleinstwagen C1, bei den Kleinwagen ist der C3 II zu nennen, zur Oberen Mittelklasse gehört der C6. Bei den Kompaktvans sind der C4 Picasso und der Grand C4 Picasso zu nennen.
Gründer der Marke war André Citroën, der seine Laufbahn allerdings nicht als Hersteller von Automobilen begann. In seinen Werkshallen wurden ursprünglich Winkelzahnräder gefertigt. Erst im Jahr 1919 rollte der erste Citroën auf den Straßen, es handelte sich dabei um den Typ A 10 hp. Dieses Fahrzeug verfügte bereits über serienmäßig elektrisches Licht und den elektrischen Anlasser, was zur damaligen Zeit eine Besonderheit war. Übrigens soll das Firmenzeichen des doppelten Winkels an den Ursprung der Marke, also an das Fertigen von Winkelzahnrädern, erinnern.
Citroën war auch auf anderen Gebieten Vorreiter. So war die Marke die erste überhaupt, die Leasing- und Leihwagen anbot. Das war im Jahr 1921. Im gleichen Jahr wurden rund 165.000 Straßenschilder in Frankreich eingeführt, die den Untertitel "Gestiftet von Citroën" trugen. 1975 wurde Citroën durch Peugeot übernommen, die beiden Hersteller firmierten fortan unter dem Namen PSA. Neue Modelle wurden in Kooperation entwickelt, wie der Visa, der technisch mit dem 104 von Peugeot gleichzusetzen ist.