Die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) ist ein deutscher Automobilhersteller. Daneben finden sich Motorräder und Motoren im Produktionssortiment. Das im bayerischen München ansässige Unternehmen ist im DAX, der Wertpapierbörse in Frankfurt, gelistet. Geleitet wird der Kfz-Hersteller heute von dem Vorstandsvorsitzenden Norbert Reithofer sowie dem Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Milberg. Der Automobilbauer beschäftigt derzeit rund 99.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2008 einen Umsatz von etwa 53 Milliarden Euro. Neben dem Stammwerk in München ist der Autobauer auch in Dingolfing, Regensburg, Landshut und Berlin-Spandau vertreten. Auch in Europa, den Vereinigten Staaten von Amerika sowie in China befinden sich Produktionsstätten der Bayerischen Motoren Werke AG.
BMW ging aus der 1913 gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH hervor. Am 7. März 1916, dem in die Geschichte eingegangenen Gründungsdatum, wurden die Gustav-Otto-Flugzeugwerke in die Bayerischen Flugzeugwerke umbenannt. Ein Jahr später, im Jahr 1917, erfolgte die Namensänderung in BMW GmbH. In den Folgejahren folgten Umbenennungen in Südbremse und später Knorr-Bremse. Ins Automobilgeschäft trat BMW 1928 durch die Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach A.G. ein. Ein Jahr später brachte das Unternehmen sein erstes Kraftfahrzeug auf den Markt.
Heute produziert die Bayerische Motoren Werke AG neben Automobilen auch Motorräder sowie Motoren für Fremdunternehmen, wie beispielsweise Wiesemann und Siemens. Im Bereich des Automobilbaus produziert und entwickelt BMW heute sowohl Kleinwagen als auch High-End-Luxuslimousinen.